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Alle von uns erhobenen Daten werden in das Protokollblatt WASSERZEICHEN eingetragen.
1. Wir erfassen in der Regel Wasserzeichen wenn:
Bemerkung:
Die Nassbehandlung eines Papiers bei der Restaurierung verändert die Siebstruktur und das Wasserzeichen nicht in signifikanter Weise (Dehnung und Schrumpfung). Solche Papiere sind für die Papierhistoriker immer noch verwendbar. Die Veränderungen der Bogenmasse beträgt bei einer Nassbehandlung wenige Prozente, die Siebe selber unterliegen in ihrem Lebenszyklus Grössenveränderungen von bis 10% (Information vom Papierhistoriker Dr. Peter Tschudin).
2. Folgende Daten sollten mindestens erhoben werden:
3.0.4 SUBS Seitenzahl des Blattes an dem die Daten erhoben werden
Bogengrösse (auch wenn, was in der Regel bei Büchern der Fall ist, der Buchblock beschnitten ist);
3.0.10 DIMH Höhe des Bogens in mm
3.0.11 DIMW Breite des Bogens in mm
3.0.7 FUNC Papierart (Sorte) entsprechend dem Verwendungszweck
* Die IPH wird die Spezifikation einer gesonderten Datei für dekoriertes Papier separat veröffentlichen.
3.0.29 GRAD Papiersorte (nach DIN 6730), oder bei fernöstlichen oder arabischen Papieren
3.0.31 MACH für die Produktion verwendeter Maschinentyp
3.0.17 SIDE Lage der Siebseite bei der Aufnahme
(Für Neuaufnahmen soll die Siebseite nach unten liegend gewählt werden)
3.1.6 MESH Originalhöhe des Wasserzeichens in mm (aufzunehmen mit rechtwinkliger Schiebleere parallel zur senkrechten Mittelachse des Wz.)
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3.1.6 MESH messen der Höhe des Wz.
3.1.7 MESW Originalbreite des Wasserzeichens in mm (aufzunehmen mit rechtwinkliger Schieblehre parallel zur senkrechten Mittelachse des Wasserzeichens).
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3.1.7 MESW messen der Breite des Wz.
Bemerkungen zu 3.1.6 und 3.1.7:
Foto 1:1 im Durchlicht mit rechtwinkliger Schieblehre anfertigen (der Massstab ist hier auf den Fotos nicht erkennbar) falls eine Kontermarke vorhanden ist wird diese auch fotografiert. Einfacher ist es sich einen Winkel mit Millimetereintrag auf Folie zu drucken.
3.2.3 LLIN Rippzahl
Rippzahl im oder in der Nähe des Wasserzeichens zählen, falls die Schrift dies nicht zulässt wird an einer anderen Stelle gezählt);
(Anzahl Rippen über 20mm; Durchschnitt aus drei Messungen, gemessen entlang der Kettlinie links vom Wasserzeichen oder bei Papieren ohne Wasserzeichen entlang einer inneren Kettlinie am unteren Rand, in der Mitte und am oberen Rand des Bogens, auch wenn beschnitten).
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Das Zählen der Anzahl Rippdrähte erfolgt am einfachsten am Bildschirm.
3.2.4. CHF1 Kettfelder
Breite der Kettfelder in mm (gemessen in der Mitte des Bogens von links nach rechts, begonnen mit dem Teilfeld zwischen Büttenrand und erster Kettlinie; jede Feldangabe durch Bindestrich getrennt, auch wenn beschnitten) z.B. 4-15-20-22-23-20-13-3.
update 19.7.10